Mehrere gängige Methoden zur Erkennung von Transformatorenöltanks
Die Leckageerkennung von Transformatoröltanks dient der Sicherstellung ihrer Abdichtung und der Verhinderung des Austretens von Isolieröl oder des Eindringens von Gas in wichtige Verbindungen. Gängige Leckageerkennungsmethoden umfassen im Wesentlichen Folgendes:
1. Visuelle Inspektionsmethode
Methode: Untersuchung des Transformatorgehäuses, der Schweißnähte, der Flanschverbindungen, der Ventile und anderer Teile mit bloßem Auge oder mithilfe einer Lupe auf Ölflecken, Ölspuren oder Feuchtigkeitserscheinungen.
Anwendungsbereiche: tägliche Inspektion oder erste Fehlersuche.
Vorteile: einfach und schnell, keine Ausrüstung erforderlich.
Nachteile: Kleine Leckagen sind schwer zu finden.
2. Erkennung von Seifenblasenleckagen
Vorgehensweise: Die verdächtigen Stellen (z. B. Schweißnähte, Dichtflächen) mit Seifenwasser benetzen und beobachten, ob sich Blasen bilden.
Anwendungsszenarien: Lokalisierte Leckageerkennung im kleinen Maßstab (z. B. an Ventilen, Rohrverbindungen).
Vorteile: niedrige Kosten, einfache Bedienung.
Nachteile: Unempfindlich gegenüber kleinen oder internen Leckagen.
3. Druckabfallmethode
Methoden: Aufblasbare Druckbeaufschlagung: Füllen Sie die Ölkammer des Transformators oder das Gasrelais mit trockenem Stickstoff oder Luft (üblicherweise 0,03~0,05 MPa) und überwachen Sie die Druckabfallrate nach dem Halten des Drucks.
Öldruckprüfung: Setzen Sie das Ölsystem unter Druck und beobachten Sie, ob der Druck stabil ist.
Anwendungsfälle: Gesamtdichtigkeitsprüfung nach Installation oder Überholung.
Vorteile: quantitative Detektion, hohe Empfindlichkeit.
Nachteile: Der Betrieb des Transformators muss unterbrochen werden, und der Druck muss über einen längeren Zeitraum aufrechterhalten werden, um die Vorgänge beobachten zu können.
4. Vakuumleckerkennungsverfahren
Methode: Vakuumtransformator (z. B. Vakuumöleinspritzung), überwachen, ob das Vakuum weiter absinkt, um festzustellen, ob ein Leck vorliegt.
5. Halogenleckerkennungsverfahren
Methode: Einleiten eines halogenhaltigen Gases (z. B. Freon) in den Transformator und anschließendes Aufspüren der Leckstelle mit einem Halogenlecksuchgerät.
6. Leckageerkennung mittels Infrarot-Wärmebildkamera
Methoden: Mittels Infrarot-Thermografie wird die Oberflächentemperaturverteilung des Transformators ermittelt. Die Stelle des Ölaustritts kann auf Unterschiede in der Wärmeableitung der Ölflecken zurückzuführen sein, die eine Temperaturanomalie aufzeigen.
7. Leckageerkennung mittels Gastracer (z. B. Helium-Massenspektrometrie)
Methoden: Helium in den Transformator füllen, die Außenseite mit einem Helium-Massenspektrometer abtasten und die Stelle des Heliumaustritts ermitteln. Alternativ: SF6-Leckagen in SF6 detektieren. gasisolierte Transformatoren.
8. Leckageortung mittels gelöster Gase in Öl (DGA).
Methoden: Durch Überwachung der abnormalen Erhöhung von Wasserstoff (H₂), Methan (CH₄) und anderen Gasen im Transformatoröl, um indirekt festzustellen, ob Luft- oder Feuchtigkeitseindringen vorliegt.
9. Ultraschall-Lecksuche
Methode: Verwendung eines Ultraschalldetektors zur Erfassung der hochfrequenten akustischen Signale, die durch den Öl-/Gasstrom an der Leckage erzeugt werden.
10. Fluoreszenz-Tracer-Methode
Methode: Dem Öl wird ein Fluoreszenzmittel zugesetzt. Anschließend wird die verdächtige Stelle mit einer UV-Lampe bestrahlt. Das Leck wird fluoreszieren.
Auswahlgrundlage
Kleinste Lecks: Helium-Massenspektrometrie, Halogen-Lecksuche oder Fluoreszenzmethode priorisieren.
Schnelle Inspektion: Infrarot-Thermografie oder Ultraschallverfahren.
Stromausfall: Druckabfallverfahren oder Vakuumverfahren.
Routinemäßige Wartung: Sichtprüfung in Kombination mit der Seifenblasenmethode.
Wählen Sie die geeignete Methode entsprechend der Art des Transformators (ölgekühlt, trocken, SF6-Gasisolierung), dem Leckagemedium (Öl/Gas) und den Anforderungen an die Detektion (Genauigkeit, Kosten, Ausfallzeit).
Hier finden Sie ein Video zu unserem Öltank-Leckagetester.










