Wie bedient man eine Transformatorspulenwickelmaschine richtig?

Die Transformatorwickelmaschine ist die wichtigste Kernanlage im Produktionsprozess von Transformatoren. Ihre Wickelleistung bestimmt die elektrischen Eigenschaften des Transformators und das Aussehen der Spule. Derzeit gibt es drei Arten von Wickelmaschinen für Transformatoren: horizontale, vertikale und automatische Wickelmaschinen. Sie werden jeweils in unterschiedlichen Bereichen der Transformatorenproduktion eingesetzt. Mit der technologischen Entwicklung haben sich auch die Wickelmaschinen weiterentwickelt und sind deutlich größer geworden, was sich vor allem in ihren Funktionen und der Wickelleistung widerspiegelt. Im Folgenden wird kurz erläutert, wie man die Transformatorwickelmaschine sinnvoll einsetzt.

Parameter der Wickelmaschine des Transformators korrekt einstellen:

Ob eine Wickelmaschine einwandfrei funktioniert und korrekt eingestellt ist, ist entscheidend. Transformatorenwickelmaschinen unterscheiden sich von anderen Wickelmaschinen und zählen zu den langsam laufenden Anlagen. Da der Produktionsprozess von Transformatoren häufige Anläufe und konstante Drehmomentanforderungen erfordert, umfassen die einzustellenden Parameter für Transformatorenwickelmaschinen im Allgemeinen Folgendes: Die Windungszahl, die gemäß dem Produktionsprozess benötigt wird, wird in drei Teile unterteilt: die Gesamtwindungszahl und die Windungszahl für jeden einzelnen Arbeitsschritt. Dabei ist zu beachten, dass die Gesamtwindungszahl der Gesamtwindungszahl jedes Arbeitsschritts entspricht. Die Leerlauffunktion ist ebenfalls ein gängiger Parameter. Sie steuert den langsamen Lauf der Maschine beim Anfahren und Anhalten und dient als Sanftanlauf- und Parkpuffer. Die korrekte Einstellung ermöglicht es dem Bediener, sich beim Anfahren der Wickelmaschine an die Spannung anzupassen und die Maschine mit Puffer präziser anzuhalten. Die Laufgeschwindigkeit dient zur Steuerung der Drehzahl der Maschine im Betrieb. Die Drehzahl muss in Abstimmung mit dem Produktionsprozess und den tatsächlichen Betriebsbedingungen der Wicklung festgelegt werden. Zu hohe oder zu niedrige Drehzahlen beeinträchtigen die Spulenbildung. Zu hohe Drehzahlen erschweren die Bedienung und erhöhen Vibrationen und Geräuschentwicklung. Zu niedrige Drehzahlen wirken sich hingegen stark auf Produktionskapazität und Effizienz der Anlage sowie auf das Drehmoment der Hauptwelle aus. Die Schritt-für-Schritt-Funktion steuert die Arbeitsabfolge der Anlage und wird in der Regel produktionsprozessbezogen festgelegt. Die Spulenbildung umfasst neben dem Wickeln des Lackdrahts weitere Schritte wie das Umwickeln mit Papier und Isoliergewebe. Die korrekte Einstellung der Schritt-für-Schritt-Funktion optimiert die Anlageneffizienz.


Veröffentlichungsdatum: 02.09.2020